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KMU-innovativ: Medizintechnik

Mittwoch, 20. Juli 2016

Die Fördermaßnahme KMU-innovativ:Medizintechnik ist themen- und technologieoffen angelegt. Einzige Bedingung: Die FuE-Vorhaben müssen der Medizintechnik zuzuordnen sein. Unter den Begriff "Medizintechnik" fallen dabei Produkte, deren Inverkehrbringung dem deutschen Medizinproduktegesetz in der jeweils aktuell gültigen Fassung unterliegt. Die angestrebten Ergebnisse sollen einen belegten medizinischen oder versorgungsseitigen Bedarf decken bzw. zur Steigerung der Effizienz in der Gesundheitsversorgung beitragen sowie eine Umsetzung im ersten oder zweiten Gesundheitsmarkt erwarten lassen. 

Gegenstand der Förderung können neben technologischen Fragen auch präklinische Untersuchungen sowie frühe klinische Machbarkeitsstudien sein. Letztere sollen dazu geeignet sein, das Designkonzept eines in Entwicklung befindlichen Medizinprodukts zu evaluieren, mit dem Ziel

  • das Protokoll für eine nachfolgende klinische Prüfung des Medizinprodukts im Rahmen des Konformitätsbewertungsverfahrens zu entwickeln,
  • die notwendige Operationstechnik für das Medizinprodukt zu optimieren oder
  • notwendige Änderungen des Medizinprodukts oder des bezüglichen Untersuchungs- und Behandlungsverfahrens bei Verwendung des Medizinprodukts zu identifizieren.

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der Definition der Europäischen Kommission. Im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen nicht mehr als 500 Beschäftigte haben, antragsberechtigt. 

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe können jederzeit Projektskizzen über das Online-Skizzentool eingereicht werden. Damit die Onlineversion der Projektskizze Bestandskraft erlangt, muss diese zusätzlich in Papierform fristgerecht unterschrieben beim beauftragten Projektträger eingereicht werden. Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober eines Jahres.

Die Richtlinie mit allen vertieften Informationen zur Ausrichtung des Programms und den Infos zur Einreichung finden Sie unter https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1218.html