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Technik allein macht die Omi nicht glücklich: Fachtagung am 22. März

on 13. März 2013 - 14:19

Nach Angaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sind die Vorhersagen über die sozialen Veränderungen unserer Gesellschaft eindeutig: Wir leben in einer Gesellschaft, in der die Zahl an älteren und alleinstehenden Menschen stetig größer wird. Diese Entwicklung schafft einen steigenden Bedarf an altersgerechten Hilfsleistungen und nachhaltig ökonomischen Konzepten zur Finanzierung. In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, findet am 22. März 2013 die Europäische Fachtagung „Telemedizin in Therapie und AAL“ statt. Unter AAL (Ambient Assisted Living) werden Lösungen verstanden, die helfen die Lebensqualität für Menschen im Alter zu verbessern.

Einer Umfrage der Deutschen Krankenversicherung zufolge wollen nur 7 Prozent der Deutschen im Pflegefalle in ein Altenheim ziehen. Der Grund hierfür ist der Verlust von Selbständigkeit und die hohe finanzielle Belastung, die mit einem Umzug in ein Alten- und Pflegeheim verbunden ist. Ein gesünderes Älterwerden, mit einem Erhalt der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit, steht im Mittelpunkt der Bestrebungen eines längeren gesunden Verweilen in den eigenen Vierwänden. Dafür muss der Zugang zu verbesserten Dienstleistungsangeboten zur Prä-Pflege-Betreuung zu Hause ermöglicht werden, sowie auch altersgerechte Assistenzsysteme verfügbar sein. „Die nachgefragten Zukunftsmodelle sind telemedizinische Angebote zur Besserversorgung, welche gleichzeitig die Sozialkassen entlasten.“, so Dr. Achim Hein Vorstand des Deutschen Telemedizin Zentrums e.V. und Initiator der Veranstaltung. Die Telemedizin spielt hierbei eine bedeutende Rolle. Gesundheit kann so bezahlbar nach Hause gebracht und der Kontakt zum sozialen Umfeld intensiviert werden. Auf der Fachtagung stellen ausgewiesene Experten aus Europa telemedizinische Versorgungsmodelle aus der Praxis zum Thema TeleReha, TeleTherapie und AAL vor. Interessierte Personen aus dem Bereich der Klinikleitung, Medizin, Therapie und Pflege sowie Vertreter von Kostenträgern und Gemeinden können sich noch bis zum 15. März anmelden.

Für die Fachtagung werden 7 Fortbildungspunkte bei der Bayerischen Ärztekammer angerechnet. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation, von der Deutschen Stiftung für chronisch Kranke und vom Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg. Interessierte erhalten Informationen zur Veranstaltung beim Deutschen Telemedizin Zentrum e.V. (Telefon: 0911/3238029 – www.dtz-ev.de).

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